Publikationen und Service

Veranstaltung

Hauskolloquium Hemmenhofen: Töpfern zwischen regionaler Tradition und dynamischen Lernprozessen. Neues zu spätneolithischer „Goldberg-IIIKeramik“ aus Oberschwaben und seinen Nachbarregionen

Dr. des. Philipp Gleich, Fachbereich Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie,
Universität Basel (Schweiz)

Das spätneolithische Mitteleuropa gleicht einem Flickenteppich vielfältiger regionaler Keramikstile. Auf überregionaler Ebene sind diese dennoch stark verflochten und scheinen sich einander anzunähern. Dieses Spannungsverhältnis stelltndas archäologische Modell von „Kulturen“, die räumlich abgrenzbar sind und homogene Keramikstile produzieren, vor erhebliche Probleme.
Im Vortrag wird stattdessen ein lerntheoretischer Ansatz vorgestellt, um kleinräumige töpfernde Kollektive und Lernprozesse zwischen diesen sichtbar zu machen. Durch die Anwendung auf die Gefäßkeramik der sogenannten „Goldberg-III-Gruppe“ wird verschiedenen Fragen nachgegangen: Wie kann man sich Weitergabe- und Lernprozesse bei Töpfereipraktiken zwischen Oberschwaben und seinen Nachbarregionen vorstellen? Welche Rolle ist Mobilität und Gefäßtausch bei diesen Prozessen zugekommen?

 

Hinweise

Onlinevortrag mit ZOOM von 10:30 – 12:00 Uhr

Einwahllink:

https://zoom.us/j/97783968314?pwd=SjVuNnBPS24rdXVpVzYzZnlQS1RJZz09
Meeting-ID: 977 8396 8314
Kenncode: 308558

Veranstalter

Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

Ansprechpartner

jasmin.schadmehri@rps.bwl.de
+49 7735 93 77 71 12