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Tagung
Die konstruierte Landschaft: Befunde und Funde zu anthropogenen Geländeveränderungen in Mittelalter und früher Neuzeit

Datum 15.05.2019 bis 17.05.2019
Archäologische Strukturen können oft nur im Kontext der bestehenden Topografie verstanden werden. In der Regel nutzte der Mensch das bestehende Gelände und nahm bei der Planung und Realisierung von Arealen, Infrastrukturmassnahmen und Bauwerken Rücksicht auf das Gelände. Oft ließen sich die naturräumlichen Vorgaben aber nicht mit den gewünschten Vorhaben in Einklang bringen. Dies führte schon sehr früh zu teils massiven Umgestaltungen des Geländes, die gewaltige Mengen an materiellen und menschlichen Ressourcen verschlingen konnten. Immer wieder sind in archäologischen Untersuchungen Drainierungen, Trockenlegungen, Niveauveränderungen, Planierungen, Gassenaufhöhungen, Terrassierungen, Uferverbauungen, Aufschüttungen, Felsabschürfungen, Bach- und Kanalumleitungen, wasserbauliche Schutzanlagen und Absperrwerke, neue Wegeführungen, Schaffung von Baugrund und ähnliches zu beobachten.

Derartige Befunde zeigen sich sowohl in ländlichen Siedlungen wie in Städten, in Burgen wie in Klöstern. Sie beginnen im frühen bis hohen Mittelalter und nehmen im späten Mittelalter und in der die frühe Neuzeit sowohl von der Anzahl als auch vom Bauvolumen her massiv zu.
Hinweise Die Teilnahme an dieser internationalen Fachtagung ist nur nach vorheriger Anmeldung und Begleichung der Tagungsgebühr möglich. Der Abendvortrag am 16.05.2019 ist öffentlich.
Veranstalter Deutsche Gesellschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit
Österreichische Gesellschaft für Mittelalterarchäologie
Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Archäologie des Mittelalters
in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege BW
Veranstaltungsort Stadthaus Ulm
Münsterplatz 50
89073 Ulm

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Weiterführende Informationen

Tagungsprogramm [1.34 MB]

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