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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gibt die dritte und letzte Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 frei

Staatssekretärin Katrin Schütz: „Rund 5,8 Millionen Euro für 111 Kulturdenkmale, um deren Einzigartigkeit und historische Aussagekraft zu erhalten und zu stärken“

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

 

Mit rund 5,8 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in der dritten Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 die Erhaltung, Sanierung und Nutzung von 111 Kulturdenkmalen im Land. Die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

 

„Baden-Württemberg verfügt mit seinen mehr als 96.000 Bau- und Kunstdenkmalen sowie über 82.000 archäologischen Denkmalen über ein besonders reichhaltiges kulturelles Erbe. Sie sind unsere Speicher und bewahren uns wichtige Erkenntnisse aus der Vergangenheit für die Zukunft“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz. „Wir müssen ihre Einzigartigkeit und historische Aussagekraft deshalb erhalten und stärken. Mit diesen Mitteln können wir 111 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 5,8 Millionen Euro für das Denkmalförderprogramm 2019 unterstützen.“

 

Unter den Kulturdenkmalen, die in der dritten Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 unterstützt werden, sind 53 private. Hinzu kommen 39 kirchliche und 19 kommunale Denkmale.

 

Gefördert werden u. a. Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an bedeutenden Kirchenbauten. Die katholische Kirche Sankt Martin in Ettlingen erhält beispielweise bis zu 249.770 Euro für die Innen- und Außensanierung. Für die Außensanierung der katholischen Kirche St. Georg in Nattenheim-Auernheim werden bis zu 127.870 Euro zur Verfügung gestellt. Die evangelische Petruskirche in Gerlingen erhält bis zu 100.170 Euro. Für die Reparatur an Dach- und Deckenkonstruktion, Deckenstuck und die Trockenreinigung der Wand- und Deckenzonen der evangelischen Georgskirche in Sontheim an der Brenz werden bis zu 60.120 Euro bereitgestellt.

 

Auch Maßnahmen an kommunalen Bauten werden unterstützt, so zum Beispiel der Landschaftspark Sophienberg in Kirchberg/Jagst mit Belvedere, Christiansruhe, Scheinruine mit bis zu 51.370 Euro, für die Sanierung des Haus der Künste - ehem. Gesundheitsamt in Nürtingen werden bis zu 37.160 Euro bereitgestellt. Für die Erneuerung des Kessels der Fowler Dampfpfluglokomotive 12137 in Kirchheim unter Teck sind bis zu 14.720 Euro vorgemerkt.

 

Zuwendungen erhalten ebenfalls private[1] Vorhaben, beispielsweise ein Mehrfamilienwohnhaus in Baden-Baden und ein Wohnhaus in Stuttgart.

 

Weitere Informationen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg stellt das Denkmalförderprogramm auf und entscheidet über die zu fördernden Maßnahmen.

 

Anträge auf Förderung aus Landesdenkmalmitteln sind an das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD), Berliner Straße 12, 73728 Esslingen a. N. zu richten. Weitere Informationen zum Förderverfahren finden Sie unter www.denkmalpflege-bw.de.

 

Eine Liste der geförderten kirchlichen und kommunalen Vorhaben1 finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unter: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/bauen/denkmalschutz-und-pflege/ueberblick/

 

 

 

[1] Grundsätzlich dürfen aus Gründen des Datenschutzes Informationen über private Antragsteller nicht weitergegeben werden. Bei den o. g. Vorhaben liegt eine Einwilligung der Eigentümer vor.