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Größter Münzschatzfund des späten Mittelalters: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert Ellwanger Schatzfund

Presseeinladung Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart - Archäologische Denkmalpflege

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


im Sommer 2018 wurde die Presse über den Fund eines der größten Silbermünzschätze aus dem Spätmittelalter informiert, der bislang in Baden-Württemberg bekannt geworden ist. Zwei Militaria-Sammler aus dem Ostalbkreis hatten diesen während eines Sondenganges zufällig in einem Waldstück auf der Gemarkung der Großen Kreisstadt Ellwangen entdeckt und unter sich aufgeteilt.

 

Einer der Finder meldete den Fund einige Monate nach der Bergung nachträglich beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Die Fundumstände und der Umgang mit dem Schatz führten zu einem Verfahren wegen Unterschlagung. Nach Abschluss dieses Verfahrens kann das Landesamt für Denkmalpflege den umfangreichen Schatzfund aus rund 9.200 Silbermünzen nun der Presse präsentieren. Das komplette Fundinventar wird gezeigt und spannende Details zum Schatz erläutert.

 

Wir laden Sie als Pressevertreterin beziehungsweise als Pressevertreter herzlich zu dieser Pressekonferenz ein. Kommen Sie am

 

 

 

Dienstag, 16. April 2019, um 10:30 Uhr, in das Landesamt für Denkmalpflege

 

Berliner Str. 12, 73728 Esslingen

 

 


Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

 

Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege

 

Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe

 

Dr. Jonathan Scheschkewitz, Fachbereichsleitung Mittelalter- und Neuzeitarchäologie

 

Olaf Goldstein M.A., zuständiger Gebietsreferent Mittelalter

 

 

 

Hintergrund:

 

Bei dem Münzschatz handelt es sich um einen archäologischen Fund von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung. Kulturdenkmale von hervorragendem wissenschaftlichem Wert werden nach dem Denkmalschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg mit Entdeckung Eigentum des Landes. Zufallsfunde sind innerhalb von vier Werktagen bei der Denkmalschutzbehörde oder der Gemeinde anzuzeigen. Die gezielte Suche ist nicht erlaubt. Informationen zum Thema Raubgrabungen/Sondengänger finden Sie auf der Internetseite des Landesamts für Denkmalpflege:

http://www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/projekte/archaeologische-denkmalpflege/raubgraeber-und-sondengaenger/

 

Bitte melden Sie sich für den Pressetermin bis 12. April 2019 unter pressestelle@rps.bwl.de an. Für Rückfragen steht Ihnen die RPS-Pressestelle unter 0711/904-10002 gerne zur Verfügung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Stefanie Paprotka

Pressesprecherin Regierungspräsidium Stuttgart