Publikationen und Service

Fachtagung zur Mittelalterarchäologie in Ulm (Alb-Donau-Kreis)

Einladung zum öffentlichen Abendvortrag Stadthaus Ulm am 16. Mai 2019 um 18:00

Pressemitteilung Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

 


Vom 15. Mai bis 17. Mai 2019 tagt die Deutsche Gesellschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, die Österreichische Gesellschaft für Mittelalterarchäologie und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Archäologie des Mittelalters im Ulmer Stadthaus.


Das Thema der internationalen archäologischen Fachtagung lautet „Die konstruierte Landschaft: Befunde und Funde zu anthropogenen Geländeveränderungen in Mittelalter und früher Neuzeit“, an der sich das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart als Kooperationspartner beteiligt.


Inhaltlich beschäftigt sich die Tagung mit den naturräumlichen Veränderungen, die der Mensch insbesondere seit dem Mittelalter vorgenommen hat, um die Landschaft seinen Bedürfnissen anzupassen. In der Regel nutzte der Mensch das bestehende Gelände und nahm bei der Planung und Realisierung von Arealen, Infrastrukturmaßnahmen und Bau-werken Rücksicht auf das Gelände. Oft ließen sich die naturräumlichen Vorgaben aber nicht mit den gewünschten Vorhaben in Einklang bringen. Dies führte schon sehr früh zu teils massiven Umgestaltungen des Geländes, die sich immer wieder archäologisch erfassen lassen.


Als Teil der Tagung findet am 16. Mai 2019, 18:00 Uhr, im Stadthaus Ulm (Münsterplatz 50, 89073 Ulm) ein öffentlicher Abendvortrag statt.


Informationen zur Tagung sind auf der LAD-Internetseite abrufbar.


Informationen zum Abendvortrag „Die Kulturlandschaft der Ulmer Alb: ein Produkt von Natur, Gesellschaft und Politik“:


Der Vortragende Prof. Dr. Rainer Schreg stammt gebürtig aus Göppingen und lehrt an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit.

 


Inhaltlich konzentriert sich der Vortrag auf das ehemalige Territorium der Reichsstadt Ulm, das sich quer über die Schwäbische Alb erstreckte. Dies war größtenteils altes Siedlungs-land, das durch Dörfer geprägt wurde, aber auch einige Landstädte wie Geislingen an der Steige mit einschloss. Stadtentwicklung und Kulturlandschaftsgeschichte greifen hier viel-fältig ineinander. Der Vortrag zeigt einige Facetten dieser Mensch- Umweltbeziehungen von der Völkerwanderungszeit bis in die Neuzeit auf.


Zu dem spannenden Vortrag ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


Hinweis für die Pressevertreterinnen und -vertreter:


Für Rückfragen steht Ihnen als Ansprechpartnerin Stefanie Paprotka, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart, unter der Telefonnummer 0711/904-10002 gerne zur Verfügung.


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