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Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb, Neckar und Enz“ im Keltenmuseum Hochdorf/Enz

Landesdenkmalpflege BW

Presseeinladung Regierungspräsidium Stuttgart - Pressestelle

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb, Neckar und Enz“, einem Ausstellungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart und des Keltenmuseums Hochdorf/Enz, laden wir Sie herzlich zu einem Pressegespräch ein:

 

Mittwoch, 10. Juni 2020, um 10:30 Uhr,
in das Keltenmuseum Hochdorf/Enz,

Keltenstraße 2, 71735 Eberdingen-Hochdorf

 

Bürgermeister Peter Schäfer, Gemeinde Eberdingen, Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger, LAD, und Prof. Dr. Thomas Knopf, Keltenmuseum Hochdorf/Enz, stellen die Ausstellung vor und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung.

 

Die Ausstellung präsentiert unter anderem die Funde der Ausgrabungen am Hegelesberg in Kirchheim unter Teck. Archäologinnen und Archäologen des LAD hatten eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland, untersucht. Neben den Siedlungsspuren aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends vor Christus in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden. Ergänzt werden die Ausstellungsstücke um wichtige Vergleichsfunde aus zwei reich ausgestatteten frühkeltischen Frauengräbern der Region sowie um lokale Grab- und Siedlungsfunde der Jungsteinzeit aus Hochdorf/Enz. Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau (circa Mitte 6. Jahrhundert vor Christus) darf als kleine Sensation bezeichnet werden. Neben dieser mit großem Aufwand geborgenen Grabausstattung werden auch zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber von anderen Fundstellen gezeigt. Auch die jungsteinzeitlichen Gräber aus Hochdorf gehören zu den Seltenheiten in der südwestdeutschen Archäologie.

 

Begleitend zur Ausstellung ist eine reich bebilderte Publikation von elf Autorinnen und Autoren in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“, Band 78, erschienen und an der Museumskasse erhältlich (8,90 Euro).

Die Ausstellung und das Buch wurden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Die notwendigen Abstände in der aktuellen Coronalage vor Ort sind zu beachten. Bitte bringen Sie dennoch vorsorglich einen Mund-Nasen-Schutz zum Termin mit.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihre

Pressestelle

 

Regierungspräsidium Stuttgart

Ruppmannstraße 21

70565 Stuttgart

 

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