Publikationen und Service

Archäologische Begleitmaßnahmen bei der Sanierung der Grundmauern der Gerwigschule, St. Georgen (Schwarzwald-Baar-Kreis)

Reste des Benediktinerklosters St. Georgen entdeckt. Besichtigung am Montag, 21. Oktober 2019

Presseeinladung Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das 1094 gegründete Benediktinerkloster St. Georgen im Schwarzwald gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Klöstern Südwestdeutschlands. Nach seiner Zerstörung 1633 und dem späteren Abbruch der Baureste ist davon obertägig nichts mehr sichtbar. An Stelle der Klosterkirche und des Kreuzgangs steht heute die Robert-Gerwig-Schule. Im Zuge der Sanierung der Schule war zu erwarten, dass Reste des ehemaligen Klosters angetroffen werden. Die Stadt St. Georgen im Schwarzwald beauftragte die Grabungsfirma fodilus mit der baugeleitenden Dokumentation der zu erwartenden archäologischen Reste.

 

Die Reste dieser Baustrukturen sind noch für kurze Zeit sichtbar, da die Gräben um die Schule nach Abschluss der Arbeiten umgehend verfüllt werden.

 

Wir laden Sie als Pressevertreterin und als Pressevertreter zu einer Besichtigung ein.

 

Kommen Sie am

 

Montag, 21. Oktober 2019, 14:30 Uhr,

zur Baustelle Gerwigstraße 29,

78112 St. Georgen im Schwarzwald

 

 

Als Presse-Ansprechpartner stehen Ihnen vor Ort zur Verfügung:

 

·         Alexander Tröndle, Stadtbaumeister, St. Georgen im Schwarzwald

·         Hans Jörg Staiger, stellvertretender Bürgermeister, St. Georgen im Schwarzwald

·         St. Georgen 2000 Arbeitsgruppe Klosterbrunnen

·         Sascha Schmidt M.A., fodilus GmbH, Tübingen

·         Dr. Bertram Jenisch, Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

 

Hintergrundinformationen:

Bereits bei den ersten Bodeneingriffen kam unmittelbar unter der Asphaltdecke des Schulhofs ein gut erhaltenes gotisches Fenstergewände aus dem frühen 16. Jahrhundert, dem letzten Nutzungszeitraum als Kloster zutage. Bald folgten auch mächtige Fundamentmauern, die mit Hilfe digitaler Technik erfasst, und in einen Gesamtplan übertragen werden. Die Mauerstrukturen fügen sich in den bei der Ausgrabung 1958/59 dokumentierten Baukörper ein. Die neu erkannten Fundamente sind der Südwand der Klosterkirche und dem daran anschließenden Kreuzgang zuzuordnen.

 

Anlagen: Abbildungen

(zum Download unter https://t1p.de/qx4h)

 

- Filigran gestaltetes gotisches Fenstergewände, das vermutlich einst den Kreuzgang zierte (Quelle: RPS/LAD, Bertram Jenisch)

- Bereits dicht unter dem Schulhof kamen mächtige Fundamente des ehemaligen Klosters St. Georgen zutage (Quelle: RPS/LAD, Bertram Jenisch)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Julia Christiansen                                 Peter Schlenker

Pressereferentin                                   Stadtbauamt

Regierungspräsidium Stuttgart              St. Georgen im Schwarzwald