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7. Keltenkolloquium in Bopfingen am Samstag, 9. November 2019, im Alten Rathaus Archäologische Forschung widmet sich der keltischen Befestigungsarchitektur

Presseeinladung Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Archäologiche Denkmalpflege

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

„Befestigungsarchitektur der Bronze- und Eisenzeit“ lautet das Thema des diesjährigen 7. Keltenkolloquiums in Bopfingen und führt sowohl in den württembergischen, wie auch in den fränkischen Forschungsraum. Wie in den Jahren zuvor werden Referenten aus der Wissenschaft sprechen und die neuesten Forschungen und Ergebnisse auf dem Gebiet der Vorgeschichte präsentieren. Hierzu möchten wir Sie als Pressevertreterin und als Pressevertreter recht herzlich einladen:

 

Samstag, 9. November 2019, 14:00 Uhr,

Schranne im Alten Rathaus,

Marktplatz 1, Bopfingen

Nach der Begrüßung durch Landrat Klaus Pavel wird Bürgermeister Dr. Gunther Bühler, als Veranstalter des Kolloquiums, sprechen.

 

Der Besuch der Veranstaltung ist wie immer kostenfrei, es wird jedoch um eine vorhergehende Anmeldung gebeten. Zur Anmeldung und für Rückfragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an: Stadt Bopfingen, Johanna Fuchs, j.fuchs(at)bopfingen.de, 07362/ 801 38 oder 07362/ 801 0.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

 

Hintergrundinformationen:

Die Rekonstruktion von keltischer Befestigungsarchitektur, auf Basis wissenschaftlicher Ausgrabungen, spiegelt einen wesentlichen Bestandteil der Alltagskultur jener Bevölkerungen wieder. Sie ist dabei nicht nur Ausdruck der sesshaft gewordenen Bevölkerungsgruppen, sondern impliziert gleichfalls auch den Wunsch und das Bedürfnis nach Schutz des eigenen Lebensraumes. In diesem Zusammenhang steht auch ein Beitrag zur Konfliktforschung, welcher den Auftakt des Kolloquiums durch Professor Dr. Rüdiger Krause von der Goethe Universität Frankfurt bildet. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird durch Professor Dr. Dirk Krausse, Dr. Roberto Tarpini und Dr. Leif Hansen vertreten, die die Frage nach der Funktion der Alten Burg bei Langenenslingen beleuchten. Diverse Ansätze stehen hier zur Debatte, welche eine tiefergehende Interpretation des Zusammenlebens vor Ort klären sollen. Dr. Christian Bollacher, ebenfalls vom Landesamt für Denkmalpflege, wird neuere Erkenntnisse zur Befestigung auf dem Rosenstein vorlegen. Mit Dr. Markus Schußmann geht der Blick in den fränkischen Raum nach Staffelberg, wo Ausgrabungsfortschritte um das keltische Zangentor zum Gegenstand des Vortrags werden. Über den Ringwall der keltischen Großsiedlung von Manching wird Dr. Thimo Brestel, ebenso vom Landesamt für Denkmalpflege, einen bauhistorischen Überblick geben. Professor Dr. Rüdiger Krause und Fabian Fricke M.A. schließen mit den neuesten Erkenntnissen zur Bebauung auf dem Ipf an. Das Schlusswort obliegt Professor Dr. Dirk Krausse.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihre

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