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Presseeinaldung Diözese Rottenburg: Sülchen – Faszination und tiefe christliche Wurzeln

4. November: Friedhofskirche wird nach fünf Jahren Sanierung und archäologischer Grabung wiedereröffnet – Mediengespräch 3. November

Rottenburg. 25. Oktober 2017. Für die Landesdenkmalpflege ist sie einer der faszinierendsten Orte im Land: die Rottenburger Sülchenkirche mit ihrem Ursprung im 6. Jahrhundert. Nach fünf Jahren Sanierung und Forschung wird die Kirche am 4. November wiedereröffnet. 1.500 Jahre lang wurden auf Sülchen ohne Unterbrechung Christen bestattet. Eine solche Tradition ist in Baden-Württemberg nirgends nachgewiesen. Seit Gründung der Diözese werden in Sülchen deren Bischöfe beigesetzt. Als die Sanierung der Kirche 2012 zwingend anstand, erwartete niemand archäologische Überraschungen vom jetzt sichtbaren Ausmaß. Rasch wurde klar, dass unter Sülchen tiefe christliche Wurzeln liegen.

 

Inzwischen sind Funde aus dem frühen Mittelalter und aus der Barockzeit geborgen und dokumentiert; Kostbarkeiten wie ein Radkreuz aus alemannischer Zeit und Grabbeigaben von unschätzbarem Wert sind in Sülchen zu sehen. Eigens wurde dafür in der Friedhofskirche der Domgemeinde St. Martin eine Außenstelle des Diözesanmuseums eingerichtet, in der die Funde ansprechend präsentiert werden. Einen würdigen Anblick bietet nach der Sanierung auch die Bischofsgruft ebenso wie die Oberkirche.

 

An die Medien: Zum Pressegespräch sind Sie eingeladen am Freitag , 3. November 2017,
um 11:00 Uhr in der Sülchenkirche, Sülchenstraße, Rottenburg. Ihre Gesprächspartner:

Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Dr. Beate Schmid und Prof. Dr. Claus Wolf, Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

Dr. Melanie Prange, Direktorin des Diözesanmuseums

Monsignore Harald Kiebler, Dompfarrer, Rottenburg

 

Mit der Bitte für den Fall Ihrer Teilnahme, sich bis spätestens 2. November 2017 anzumelden (pressestelle(at)bo.drs.de), grüße ich Sie herzlich.

 

Uwe Renz, Pressesprecher