Publikationen und Service

Präsentation des Buches „St. Michael in Schwäbisch Hall"

08.02.17

 

PRESSEEINLADUNG

                                                                                                                                8. Februar 2017

Nr.: 28/2017

 

 

Präsentation des Buches „St. Michael in Schwäbisch Hall. Untersuchungen zur Geschichte und Baugeschichte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit“ am Donnerstag, 16. Februar 2017, um 11 Uhr in Schwäbisch Hall

 

Landeskonservator Prof. Dr. Michael Goer, Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, stellt neue Publikation zum berühmten Kirchenbau der Spätromanik und Spätgotik mit seiner eindrucksvollen Freitreppe vor

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Publikation von Dr. Helga Steiger „St. Michael in Schwäbisch Hall. Untersuchungen zur Geschichte und Baugeschichte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit“ erscheint als 16. Band in der Reihe Forschungen und Berichte der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg des Landesamts für Denkmalpflege.

 

Im Namen von Prof. Dr. Michael Goer, dem Landeskonservator am Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, laden wir Sie herzlich zur Buchpräsentation ein.

 

Kommen Sie am

Donnerstag, den 16. Februar 2017, um 11 Uhr
in den Chor der Kirche St. Michael

Am Markt 1, Schwäbisch Hall,

 

Die Stadtkirche St. Michael ist mit ihrer Freitreppe das Wahrzeichen der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Hall. Die vorliegenden Untersuchungen von Dr. Helga Steiger zeigen, wie eng die Geschichte der Stadt und die Baugeschichte der Kirche miteinander verbunden sind. Die aus einer Dissertation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hervorgegangene Monografie zeigt die Entwicklung vom 12. bis zum 16. Jahrhundert und bietet neben vertiefenden Ergänzungen zahlreiche neue Sichtweisen und Ergebnisse.

 

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Christoph Baisch, Pfarramt St. Michael und St. Katharina II., führen Prof. Goer und Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers, Kunsthistorisches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, in die Thematik der Publikation ein.

 

Die Autorin Dr. Helga Steiger gibt einen Einblick in das Buch und stellt anschaulich vor Ort die Ergebnisse ihrer Untersuchungen vor. Im Anschluss wird zu einem Umtrunk eingeladen.

 

Die Publikationen wurden vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegeben und vom Ministerium Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde gefördert.

 

Wir freuen uns über Ihr Kommen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Katja Lumpp

Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

 

 

Anlagen:

Einladungsflyer, Cover

 

Bibliographische Informationen

Helga Steiger: St. Michael in Schwäbisch Hall. Untersuchungen zur Geschichte und Baugeschichte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit.

Erschienen in der Reihe Forschungen und Berichte der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg, Bd. 16

Stuttgart 2016, 264 S. mit 240 überw. farb. Abb. ISBN 978-3-7995-1190-2; 65,00 EUR

www. denkmalpflege-bw.de

Zu beziehen über den Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern, www.thorbecke.de

Die Stadtkirche St. Michael ist mit ihrer Freitreppe das Wahrzeichen der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Hall. Die vorliegenden Untersuchungen von Helga Steiger zeigen, wie eng die Geschichte der Stadt und die Baugeschichte der Kirche miteinander verbunden sind. Die aus einer Dissertation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hervorgegangene Monografie zeigt die Entwicklung vom 12. bis zum 16. Jahrhundert und bietet neben vertiefenden Ergänzungen zahlreiche neue Sichtweisen und Ergebnisse.

So werden für die ergrabenen Befunde des Vorgängerbaus abweichende Deutungen plausibel gemacht, die bestehenden Gebäudeteile Westturm, Langhaus und Chor werden ausgehend von der Architektur und ihrem Bauschmuck sowie von den Stadtrechnungen des 15. und 16. Jahrhunderts untersucht. Dabei zeigt sich, dass das Bauen an der Kirche in die Prozesse der Stadt eingebunden war und die Auftraggeber zu den unterschiedlichen Bauzeiten ihre jeweiligen wirtschaftlichen und politischen Netzwerke nutzten, um den Kirchenbau voranzubringen.