Geschichte, Auftrag, Struktur

Internationale Grundlagen

Charta von Venedig (1964)

Die Charta von Venedig stammt aus dem Jahr 1964 und bildet die einzig verbindliche Grundlage für den Umgang mit historischer Bausubstanz auf internationaler Ebene. Sie legt zentrale Werte und Vorgehensweisen bei der Konservierung und Restaurierung von Denkmalen und Denkmalbereichen fest.

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Charta von Lausanne (1990)

Die „Charta für den Schutz und die Pflege des archäologischen Erbes“ wurde 1990 von der ICOMOS- Generalversammlung (Internationaler Rat für Denkmalpflege) in Lausanne beschlossen. Darin sind die Grundsätze zu den verschiedenen Aspekten des Umgangs mit dem archäologischen Erbe festgehalten.

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Charta von Valletta (2002)

Das Europäische Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes vom 16. Januar 1992 wurde 2002 in Deutschland ratifiziert (Art. 59 Abs. 2 GG) und ist damit als Bundesgesetz in Kraft getreten. Ziel dieses Übereinkommens ist es, das archäologische Erbe als Quelle gemeinsamer europäischer Erinnerung und als Instrument für historische und wissenschaftliche Studien zu schützen.

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Charta von Florenz (1981)

Die „Charta von Florenz“ wurde 1981 von ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege) verabschiedet, um im Rahmen der Denkmalpflege den spezifischen Eigenheiten von Gartenanlagen im Unterschied zu rein baulichen Anlagen Rechnung zu tragen. Sie fordert den Schutz historischer Gärten und beschreibt die zum Erhalt dieser Denkmale notwendigen Grundsätze.  

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