Fernsehinterview an einem archäologischen Ausgrabungsort

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Rettungsgrabung auf dem Areal Neue Straße in Ulm

Präsentation durch Archäologen am 8. September 2011

08.09.11 Von: Regierungspräsidium Stuttgart, Pressestelle

 

 

Zum Ende der Rettungsgrabung auf dem Areal Neue Straße 58-60 in Ulm führte das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart heute eine abschließende Präsentation der Funde und Ergebnisse durch. Seit März diesen Jahres wurden dort als Vorbereitung des Neubaus der Sparkasse Ulm archäologische Untersuchungen durchgeführt, welche die Erkenntnisse aus den verschiedenen Grabungen der vergangenen Jahrzehnte gewinnbringend abgerundet haben. Zum Abschluss der Grabung präsentierten die Grabungsleiter und Archäologien Dr. Jonathan Scheschkewitz und Steffen Killinger vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart - Referat Schwerpunktgrabungen - einen dort gefundenen kleinen Münzschatz, erläuterten die Ergebnisse und stellten weitere ausgewählte sehenswerte Funde vor.

 

 

Scheschkewitz und Killinger berichteten, dass im Vordergrund die Untersuchung der Keller der Vorkriegsbebauung gestanden habe, die entweder beim Wiederaufbau verfüllt oder in den Nachkriegsbau integriert worden seien. Unter den modernen Bodenbelägen hätten sich ältere Stampflehmböden gefunden, die sich in das 15. bis frühe 16. Jahrhundert zurückdatieren ließen. Der erwähnte kleine Münzschatz aus dieser Zeit habe die zeitliche Einordnung vereinfacht. In den wenigen unbebauten Arealen hätten sich erfreulicherweise sogar Spuren, die bis in die Zeit der staufischen Pfalz zurückdatierten, gefunden. Außerdem sei man in den beiden Gruben auch auf Hinweise auf Gerber gestoßen, die hier so nahe der Blau tätig gewesen sein könnten.

 

Hinweis für die Pressevertreter

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