Fernsehinterview an einem archäologischen Ausgrabungsort

Pressemitteilung

Resümee der Tagung „Klein, aber fein – Kleindenkmale in wissenschaftlicher und heimatkundlicher Diskussion“

08.07.11 Von: Regierungspräsidium Stuttgart, Pressestelle

 

 

Unter dem Motto „Klein, aber fein“ veranstalteten das Landesamt für Denkmalpflege und der Schwäbische Heimatbund am Freitag, 8. Juli 2011 im Salemer Pfleghof in Esslingen eine Tagung rund um das Thema Kleindenkmale. Das seit 2001 laufende landesweite Projekt zur Erfassung der Kleindenkmale mit seinen mehr als 1000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat die kleinen Objekte am Straßenrand, in Wald und Feld und auch innerorts wieder stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Ziel der Tagung war es, die kleinen, oft unscheinbaren Objekte aus kulturwissenschaftlicher und heimatkundlicher Sicht näher zu beleuchten und Beispiele für die Erhaltung von Kleindenkmalen aufzuzeigen.

 

Monika Mundkowski-Bek, Referatsleiterin Denkmalpflege im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, der Obersten Denkmalschutzbehörde, wies darauf hin, dass das Projekt Kleindenkmale beispielhaft sei für das Zusammenwirken von staatlichen Stellen mit ehrenamtlich Engagierten. Fritz-Eberhard Griesinger, Vorsitzender des Schwäbischen Heimatbundes, betonte in seinem Grußwort die heimatgeschichtliche Bedeutung von Kleindenkmalen, die aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer oft abgelegenen Standorte sonst nicht so im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen. Dr. Claus Wolf, Abteilungspräsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, würdigt die Unterstützung, die die Denkmalpflege durch das ehrenamtliche Engagement erhält. Wichtig sei ihm jedoch auch, dass hier viele Menschen mit dem Thema Denkmalpflege in Berührung kommen und das Projekt so dazu beiträgt, das öffentliche Bewusstsein für den Wert und die Notwendigkeit des Schutzes von Denkmalen zu fördern.

 

Darüber hinaus beinhaltete das Programm einen Bericht über die Projektarbeit und Vorträge zum Thema Kleindenkmale und Kulturgeschichte wie auch zu bestimmten Kleindenkmaltypen wie zum Beispiel Lourdesgrotten, Altwege oder religiöse Kleindenkmale im Madonnenländchen. Ein weiterer Teil der Tagung hatte die Praxis und den Umgang mit den kleinen Objekten im Auge: Restaurierung und fachgerechte Erhaltung von Objekten aus Stein oder Metall. Die Referierenden kamen aus dem Umfeld der Universität, aus der Denkmalpflege und aus der Praxis. Die Tagung bot ein Forum, sich über Kleindenkmale zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und miteinander zu diskutieren.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landesamtes für Denkmalpflege

www.denkmalpflege-bw.de.

 

 

Hinweis für die Pressevertreter

Für Rückfragen steht Ihnen als Ansprechpartner Dr. Clemens Homoth-Kuhs, Pressereferent, unter der Telefonnummer 0711/904-10002 gerne zur Verfügung.