Fernsehinterview an einem archäologischen Ausgrabungsort

Pressemitteilung

Ein neuer Limes? - Aktuelle Entdeckungen an der römischen Reichsgrenze zwischen Odenwald und Neckar

Pressekonferenz am 13. Juli 2011 in Bad Friedrichshall (Kreis Heilbronn)

05.07.11 Von: Regierungspräsidium Stuttgart, Pressestelle

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

seit einigen Jahren forscht die Archäologische Denkmalpflege Baden-Württemberg wieder verstärkt am sog. Odenwaldlimes. Der Odenwaldlimes – ein Vorläufer des Welterbes Obergermanisch-Rätischer Limes – verband einst die römischen Grenzflüsse Main und Neckar. Anlass ist die Erstellung eines Managementplans, den Baden-Württemberg zusammen mit Bayern und Hessen erarbeitet. Er soll touristische Erschließung und Schutz dieses außergewöhnlichen Bodendenkmals voranbringen. Doch wo verläuft der Limes eigentlich genau? Und endet er tatsächlich am Neckar, wie seit hundert Jahren angenommen wird? Neue Entdeckungen, die im Frühjahr dieses Jahres im Landkreis Heilbronn gemacht wurden, ermöglichen nun ein neues Bild der römischen Grenze zwischen Odenwald und Neckar.

 

Im Namen des Bürgermeisters der Stadt Bad Friedrichshall, Peter Dolderer, und des Abteilungspräsidenten des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Claus Wolf, laden wir Sie herzlich zur Pressekonferenz ein, und zwar

 

am Mittwoch, den 13. Juli 2011, um 11.00 Uhr,

im Rathaus (Kleiner Saal) in Bad Friedrichshall.

 

Nach einem Grußwort von Bürgermeister Peter Dolderer werden Prof. Dr. Claus Wolf, Abteilungspräsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, und Dr. Stephan Bender, Leiter des Limesinformationszentrums Baden-Württemberg, die Neuentdeckungen der Öffentlichkeit vorstellen. Dazu gehören bisher unbekannte römische Kleinkastelle bei Bad Friedrichshall-Duttenberg und Gundelsheim-Tiefenbach sowie ein neuer Limesabschnitt bei Bad Friedrichshall-Jagstfeld. Diese Entdeckungen, die modernen Prospektionsmethoden verdankt werden, geben nicht nur Antworten auf ungelöste Fragen der Limesforschung, sondern zeigen vor allem eins: Die römische Grenze in Baden-Württemberg war von Beginn an stärker ausgebaut und überwacht als bisher angenommen!

 

Weiterführende Informationen finden sich im Internet unter http://www.liz-bw.de/ und www.denkmalpflege-bw.de.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Bitte geben Sie uns eine Rückmeldung, wenn Sie vorhaben zu kommen. Sie erleichtern damit die Organisation.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Clemens Homoth-Kuhs

 

Anmeldung zum Pressetermin

Stephan Bender

Limesinformationszentrum Baden-Württemberg

St.-Johann-Straße 5

73430 Aalen

 

Tel. 07361/528287-40

Fax 07361/528287-49

stephan.bender(at)liz-bw.de