Fernsehinterview an einem archäologischen Ausgrabungsort

Pressemitteilung

Ausstellung „Entdeckungen-Höhepunkte der Landesarchäologie“ ab 08.06.2011 im Alten Rathaus, Esslingen

Eröffnungsveranstaltung am 07.06.2011 mit Ministerialdirektor Daniel Rousta und Regierungspräsident Johannes Schmalzl

31.05.11 Von: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft / Regierungspräsidium Stuttgart

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ausstellung „Entdeckungen – Höhepunkte der Landesarchäologie 2007-2010“ präsentiert die wichtigsten aktuellen Ausgrabungen der Archäologischen Denkmalpflege Baden-Württembergs. Diese Wanderausstellung ist vom 8. Juni – 31. Juli 2011 zuerst in Esslingen im Alten Rathaus zu sehen. Anschließend werden die „Entdeckungen“ auch in Karlsruhe, Tübingen und Freiburg gezeigt. Im Namen von Daniel Rousta, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, und Regierungspräsident Johannes Schmalzl lade ich Sie herzlich zur Eröffnungsveranstaltung ein, und zwar

am Dienstag, den 07. Juni 2011, um 18 Uhr,

im Alten Rathaus in Esslingen.

Ministerialdirektor Daniel Rousta und Regierungspräsident Johannes Schmalzl werden gemeinsam mit Dr. Claus Wolf, Leiter des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, und dem Landesarchäologen Dr. Dirk L. Krausse die hochinteressante Ausstellung eröffnen, die herausragende Neufunde von der älteren Steinzeit bis zur frühen Neuzeit von über 25 Fundorten aus dem gesamten Bundesland zeigt. Darunter sind auch spektakuläre Neuentdeckungen wie die Blockbergung eines frühkeltischen Fürstinnengrabes aus der Nähe von Herbertingen, neue Details zum Löwenmenschen aus dem Hohlenstein Stadel im Lonetal, die mit reichen Beigaben versehenen bronzezeitlichen Gräber aus Radolfzell-Güttingen oder die frühmittelalterlichen Grabfunde mit mediterranem Importgut aus Remseck-Pattonville. Weitere Highlights der Ausstellung sind die steinzeitlichen Holzräder aus dem Olzreuther Ried in Oberschwaben, eine gut 5000 Jahre alte Sandale aus dem Bodensee oder eine Flöte aus einer mittelalterlichen Latrine in Pforzheim – allesamt nur dank besonders günstiger Lagerbedingungen gut erhalten. Dass auch neue, modernste Technik Einzug in die archäologische Arbeit gefunden hat, veranschaulicht die Präsentation neuer Forschungsmethoden, wie z.B. der Computertomographie, die Voraussetzung für möglichst störungsfreie Aussagen schafft.

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Begleitband, der ebenfalls vorgestellt werden soll.

Die Veranstaltung bietet Ihnen interessante Gesprächspartner und die gute Gelegenheit, Aufnahmen von der mit großem Aufwand professionell realisierten Ausstellung zu machen, so dass sich auch die Entsendung eines Fotografen oder eines Aufnahmeteams sicher lohnen wird.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Clemens Homoth-Kuhs

Pressereferent