Führung in der Heiltherme Badenweiler am Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

Jeden zweiten Sonntag im September

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen in Deutschland Denkmale, die sonst nicht zugänglich sind, ihre Pforten. Dann begeben sich einige Millionen Menschen auf einen Streifzug in die Vergangenheit, besichtigen alte Kirchen und Klöster, Burgruinen, Schlösser, Ausgrabungsstätten, Stadtbefestigungen, Rathäuser, Dorfkerne, Mühlen, historische Eisenbahn- und Industrieanlagen oder einfach nur das unter Denkmalschutz stehende Haus des Nachbarn. Viele private Eigentümer, ehrenamtliche Helfer und Vereine engagieren sich an diesem Tag und zeigen, wie sie zur Erhaltung von Kulturdenkmalen beitragen. Hauptberufliche Denkmalpfleger nutzen das Forum, um über Probleme und Erfolge ihrer Arbeit zu berichten und um für die Sache der Denkmalpflege zu werben. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren zudem ihre Arbeitsweisen.

Luftballons laden am Tag des offenen Denkmals in das Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen.
Luftballons laden am Tag des offenen Denkmals in das Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen
Denkmalpflege-Führung durch die Esslinger Altstadt.
Denkmalpflege-Führung durch die Esslinger Altstadt
Bauhistorische Spurensuche in den Fundamentpfeilern der Inneren Brücke in Esslingen.
Bauhistorische Spurensuche in den Fundamentpfeilern der Inneren Brücke in Esslingen

Teil der European Heritage Days

Der Tag des offenen Denkmals in Deutschland ist Teil der European Heritage Days, die 1991 erstmals vom Europarat ausgerufen wurden und in den 48 Mitgliedstaaten des Europarates begangen werden. Die Aktion geht auf eine französische Initiative zurück. Seit seiner Einführung ist der Tag des offenen Denkmals auf Erfolgskurs. Unter dem Motto "Romantik, Realismus, Revolution - Das 19. Jahrhundert" luden im Jahr 2011 weit mehr als 7.500 historische Bauten, Parks, bewegliche Denkmale und archäologische Stätten 4,5 Millionen Interessierte zur Besichtigung ein.