Im Frühjahr 2009 begann der Landkreis Esslingen mit der Erfassung der Kleindenkmale. Rund 70 ehrenamtliche Kleindenkmalerfasserinnen und -erfasser waren in den 44 Gemeinden mit Erfassungsbogen, Fotoapparat und Karte unterwegs. Im Frühjahr 2011 konnte die Erfassung abgeschlossen werden, eine Publikation der Kleindenkmale im Landkreis Esslingen ist in Arbeit.
Im Anschluss einige Kleindenkmale, die es im Landkreis Esslingen zu entdecken gibt.
Steinkreuz bei Schopfloch.
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Hans-Bruemmer-Gedenkstein in Leinfelden-Oberaichen.
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Ruhebank in den Esslinger Weinbergen.
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Unterstand im Tiefenbachtal bei Nürtingen. |
„Die beeden Wege über die Wiese sind / Sommer und Winter / bei Überschreit. verboten / Ober Ensingen / Anno 11. Jun. 1821, / T(testatum = bezeugt) Schultheiß u. d. / gemeinde Rath.“ Man kann sich auch heute noch gut vorstellen, was diesem klaren und deutlichen Verbot vorausgegangen sein mag. Sicher gab es bereits etliche Versuche, die Abkürzung über die Wiese, die die Unterensinger und Zizishauser auf dem Weg zur Neckarbrücke zur Oberamtsstadt Nürtingen nahmen, zu unterbinden und die Passanten dazu anzuhalten, auf dem rechten Weg zu bleiben.
Zusammen mit dem 60. Geburtstag von König Wilhelm I. (1781-1864) feierte man 1841 in Stuttgart und in anderen Gemeinden in Württemberg das 25-jährige Regierungsjubiläum König Wilhelms. In Stuttgart wurden die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem großen Festumzug begangen, zu dem fast 200.000 Zuschauer aus dem ganzen Land herbeigeströmt waren. Auf dem Schlossplatz wurde die Jubiläumssäule errichtet, überall im Land wurden Denkmale zu Ehren König Wilhelms aufgestellt und eingeweiht, wie z.B. in Bissingen an exponierter Stelle auf dem Hörnle unter der Burg Teck. Die Inschrift am Sockel des Marmordenkmals lautet: „Dem geliebten König Wilhelm den 30. Oktober 1841 die dankbaren u. treuen Bissinger“.
Verbotsstein von 1821 bei Nürtingen-Oberensingen.
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Denkmal zu Ehren König Wilhelm I. bei Bissingen. |