Schädel eines archäologischen Skelettfundes in Pattonville

Neue Technologien

Neue Methoden verbessern die Ausgangslage der Forschung

Die Teilnahme an dem „Culture 2000”-Förderprogramm ermöglichte weitergehende Untersuchungen im Umfeld der frühkeltischen „Fürstensitze” auf der Basis der innovativen Prospektionsmethoden des Laserscannings (LIDAR) und der Geophysik.  Diese Methoden erlauben die Erforschung der Mikrotopographie der archäologischen Denkmale selbst und ihres Umfeldes. Auf dieser Basis ist die Planung und Durchführung gezielter denkmalschützerischer Maßnahmen möglich. Voraussetzung dafür war die systematische Aufnahme der Landschaft mit Luftbildern und flugzeuggestützten Geländescans für digitale Geländemodelle, die ein detailliertes Abbild der Geländeoberfläche auch in dicht bewaldeten Zonen liefern können.

Grabungsflächen im Bereich der Heuneburg-Vorburg. Mit Eckkoordinaten der Grabungsvermessung.
Darstellung der Grabungsflächen der Grabungskampagnen 2004 und 2005 im Bereich der Heuneburg-Vorburg. Die Eckkoordinaten der Grabungsvermessung wurden direkt in das Landschaftsmodell übernommen.
Geophysikalische Prospektion nicht ausgegrabener Bereiche des Heuneburgplateaus. Im Magnetogramm zeichnen sich zahlreiche Strukturen der Innenbebauung ab.
Im Sommer 2007 wurden die nicht ausgegrabenen Bereiche des Heuneburgplateaus geophysikalisch prospektiert. Im Magnetogramm zeichnen sich zahlreiche Strukturen der Innenbebauung ab.