Luftbildarchäologie und Geländescanning
Der Einsatz neuer Technologien ist unerlässlich
Modernste Technologie zur Erforschung längst vergangener Epochen ist für die archäologische Wissenschaft unverzichtbar und findet immer breiter gefächerte Einsatzgebiete.
Etablierte und innovative Methoden ergänzen einander
Am Beispiel der Heuneburg lässt sich besonders deutlich die jeweils spezifische Arbeitsweise von Luftbildarchäologie auf der einen und LIDAR-Airborne-Geländescans auf der anderen Seite zeigen. Gleichzeitig kann deutlich gemacht werden, wie sich die Ergebnisse dieser beiden Methoden ergänzen und so dazu beitragen, ein möglichst vollständiges Bild der Landschaft und ihrer archäologischen Denkmäler zu zeichnen.
Archäologen fügen die Einzelteile zu einem Gesamtbild zusammen
Wall- und Grabenanlagen von Befestigungswerken lassen sich durch die Höhenunterschiede meist sehr gut erkennen, aber auch alte Verkehrswege und Landmarken zeichnen sich deutlich ab.
Aufgabe und Herausforderung die Archäologen ist es dann, aus den dokumentierten Elementen das historische Bild der Landschaft in den unterschiedlichen Besiedlungsphasen zu zeichnen und die Landschaftsnutzung in einer Siedlungskammer herauszuarbeiten bzw. unterschiedliche Interpretationsmuster und Modelle dafür einander gegenüberzustellen.
Ansprechpartner
| Dr. Jörg Bofinger | |||
| Regierungspräsidium Stuttgart | Berliner Straße 12 | ✆ +49(711) 90 44 51 46 | |
| Landesamt für Denkmalpflege | 73728 Esslingen am Neckar | joerg.bofinger(at)rps.bwl.de |
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Für weitere Informationen können Sie unsere zweisprachige Onlinepublikation herunterladen
Flugzeug, Laser, Sonde, Spaten - Fernerkundung und archäologische Feldforschung am Beispiel der frühkeltischen Fürstensitze (deutsch - englisch) [PDF 5,8 MB]
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