Schädel eines archäologischen Skelettfundes in Pattonville

Computertomographie und frühmittelalterliche Grabfunde aus Lauchheim

Dokumentation, Auswertung und Publikation der Befunde und Funde des bedeutendsten frühmittelalterlichen Gräberfeldes Südwestdeutschlands sowie der zugehörigen Siedlung.

Projektziel

Im Rahmen des bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft beantragten Projekts des Landesamtes für Denkmalpflege (Ref. 84 und Ref. 85) und des Instituts für Archäologische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sollen die archäologischen Daten eines großen frühmittelalterlichen Gräberfeldes von herausragender wissenschaftlicher Bedeutung der internationalen Forschung zugänglich gemacht werden. Die Publikation des umfangreichen Fundmaterials kann aufgrund der Anwendung effektiver, überwiegend „virtueller Restaurierungsmethoden und -verfahren“, die bereits im Rahmen des Pilotprojekts erfolgreich entwickelt und erprobt werden konnten, kosten- und zeitsparend bewältigt werden. Die Dokumentationsmethoden und die Konzeption einer digitalen Online-Publikation sollen für die Altertumswissenschaften Modellcharakter erlangen und als Orientierung für zukünftige Editionen vergleichbarer Quellengruppen dienen.

Luftbilder der Grabungssituation
Luftbilder der Grabungssituation

Mitarbeiter

Das Team dieses Projektes setzt sich aus verschiedenen Fachdisziplinen zusammen. Als Mitarbeiter von archäologischer Seite sind Herr Dr. Florian Gauß (Katalogerstellung, wissenschaftliche Auswertung) und Frau Christina Peek M.A. (Katalogerstellung, wissenschaftliche Auswertung mit Schwerpunkt Textilarchäologie) im Projekt tätig. Für die Restaurierung sind Dipl. Rest. Jörg Stelzner (Schwerpunkt „virtuelle Restaurierung“) und Dipl. Rest. Vera Dröber (Schwerpunkt „praktische Restaurierung/Konservierung“) zuständig. Gleichzeitig wird die Arbeit von wissenschaftlichen Hilfskräften unterstützt. In erheblichen Maße werden die Arbeiten zusätzlich von der archäologischen Restaurierungswerkstatt unter Leitung von Dipl. Rest. Nicole Ebinger-Rist unterstützt, die hier einen wichtigen Beitrag im Rahmen des Projektes leistet, um die neuen Verfahren und Vorgehensweisen in der Restaurierung beständig weiter zu entwickeln. Antragsteller des Projektes sind Prof. Dr. Sebastian Brather, Priv. Doz. Dr. Dirk Krausse, Dr. Jonathan Scheschkewitz und Dr. Ingo Stork.

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